Mittwoch, 18. Juli 2007
Heimarbeitstag
Ja, meinen ersten habe ich heute.

Aufgestanden, zum Bäcker gelaufen, aufwändiges Frühstück mit Kaffeespezialitäten, Zeitunglesen, Schreibtisch aufräumen. Und nun? Ich mein, ich muss doch nicht wirklich anfangen, zu arbeiten, oder?

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Donnerstag, 12. Juli 2007
angekommen...
...in der neuen Wohnung ist ab heute nach einiger ärgerlicher Wartezeit auch der Telefon- und Internetanschluss eingezogen.

Ich für meinen Teil habe zwar im Moment kaum Zeit, um hier zu sein, trotzdem fühle ich mich ziemlich wohl hier.

Und die Zeit reicht kaum, um noch mehr zu schreiben, obwohl ich gerne wollte. So müde muss ich dringend in mein neues Bett.





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Freitag, 22. Juni 2007
Ich bin Loveparade, Part II
So! Da der Prophet ja nie Bock hatte, zum Berg zu gehen, kommt der Berg jetzt zum Propheten. Wirklich viel Zeit bleibt nicht mehr. Besser früh mit den Vorbereitungen anfangen, als später spaßlos meine erste Loveparade zu erleben. Also:

Lividus Loveparade ToDo
  • Drogen kaufen
  • lustige Verkleidung, oben nackt, unten Frischhaltefolie oder so. Oder andersrum.
  • Brustwarzenpiercing, 2 x
  • Gasmaske kaufen (nicht etwa weil es für Raver schicklich ist, sondern zur Gesundhaltung ob der Feinstaubbelastung!)
  • Ohrstöpsel kaufen
  • noch mehr Drogen kaufen
...to be continued

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kurzer Identitätstest
Statt

Lividus

demnächst

iLividus

?
Ach du jeh, ich hab Hunger und fasziniere. Rasch zur Mensa.
Öhm, ich meine iMensa.

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Donnerstag, 21. Juni 2007
multiple Persönlichkeit
Ach du je, jetzt bin ich nur Papst und Kulturhauptstadt, seit gestern bin ich auch noch http://www.loveparade.de/

Was soll man dazu sagen?

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Donnerstag, 21. Juni 2007
Nestflucht, Part II
Die vorletzte Kiste ist gepackt, vielleicht ist es auch die vorvorletzte, und ich sitze hier, inmitten kahler Wände und ich befremde mich an dem hallenden Klang der Musik in dem fast leeren Raum. Viele Sachen haben schon ihren Weg ins neue Domizil gefunden, es war viel Arbeit in den letzten Tag, und es wird noch viel Arbeit werden in den nächsten.

Ich denke über die letzten 21 Monate nach, in denen ich hier mit ihr gewohnt habe. In einer Wohngemeinschaft, in der es zunächst mächtig knisterte, ohne das Taten oder Worte folgten, zwischendurch in einer Gemeinschaft, die von Misstrauen und Unausgesprochenem regiert wurde, später sich aber in eine distanzierte freundschaftliche gegenseitige Gleichgültigkeit entwickelte.

Ich frage mich, ob es gute fast zwei Jahre waren. Zwei Jahre, in denen ich viel Arbeit hatte, in denen ich von Menschen begeistert und enttäuscht wurde, zwei Jahre in denen ich aber auch eine neue Liebe gefunden habe.

Für eine Antwort bin ich zu müde und die Wände zu kahl. Ich gehe ins Bett, um demnächst woanders aufzuwachen. Es ist anstrengend, ermüdend, erschöpfend, und manchmal ein wenig aufregend.

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